Tokyo, die Hauptstadt des Landes der Kirschblüten

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Gastbeitrag. Reisebloggerin Sue von Reisephilie entführt uns in den Fernen Osten, zur Wurzel der Sonne: Japan! Besonders die Megalopolis & Hauptstadt Tokyo hat es ihr angetan.

Eines war mir in Tokyo sofort klar. Diese Stadt fasziniert mich einfach. Sie ist die perfekte Kombination aus Tradition und Moderne. Ich habe dort so viele verschiedene Eindrücke gewonnen, dass ich nie weiß, wo ich überhaupt beginnen soll, wenn ich über Japans Hauptstadt erzähle.

Einen Tipp kann ich auf jeden Fall geben. Ende März bis Mitte April ist eine wirklich gute Zeit für einen Trip nach Tokyo. Denn da ist Kirschblütenzeit. Die vielen großzügigen Parkanlagen ganz in rosa getaucht, ist ein echter Traum. 

Von Yanaka bis Odaiba
Um zu sehen, wie Tokyo früher ausgesehen hat, habe ich Yanaka besucht. Dieses Stadtviertel mit seinen kleinen Häusern und ruhigen Gässchen ist sehr beschaulich. Abgesehen von ein paar Touristen sind dort vor allem ältere Einwohner gemütlich unterwegs. Eigentlich hat es mich überrascht, dass in Japan nicht viel mehr alte Menschen zu sehen sind, im Land der überalterten Bevölkerung.

Genau das Gegenteil zum historischen Stadtteil Yanaka ist Odaiba. Odaiba ist der neueste Teil Tokyos, der auf dem Reißbrett entworfen und auf einer künstlich aufgeschütteten Insel errichtet wurde. Ich bin mit auf dem Fluss Sumidagawa mit dem Schiff angereist und gleich auf einer hübsch angelegten Uferpromenade gelandet. Genau so hübsch, sauber, gepflegt und übersichtlich ist der ganze moderne Stadtteil. 

Apropos sauber und gepflegt. Tokyo ist eine extrem saubere Stadt. Nicht nur für asiatische Verhältnisse, sondern auch sauberer als manche europäische Großstadt. Und ein echter Clou sind japanische Toiletten. Sie beeindruckten mich nicht nur in punkto Hygiene. Sie sind auch echte Hightech-Einrichtungen und haben beispielsweise beheizte Klobrillen.

Was Tokyo noch bietet
Wenn mich jemand fragt, was man von Tokyo gesehen haben sollte, fallen mir einige Sachen ein: Die Alle-Gehen-Kreuzung in Shibuya. Asakusa, der größte und älteste Tempel Tokyos; wobei Tempelschauen in Nara und Kyoto natürlich viel intensiver ist. Takeshita Dori, die Gegend, wo die jungen Designer zu Hause sind. Und Sonntag treiben sich dort sogar Cosplay-Figuren herum, also Menschen, die Charaktere aus Manga, Computerspielen usw. kostümiert darstellen. Wer wie ich Parks liebt, sollte den Hamarikyu, Ueno und  und Shinjuku Gyoen besuchen.

Mein ganz persönliches Highlight in Tokyo war allerdings der Tag, an dem ich als Geisha unterwegs war. Mit traditionellem Kimono, von Aki Kimono Rental, ausgestattet, fühlte ich mich schon fast wie eine echte Japanerin.


Viel Spaß in Tokyo wünsche euch Sue @ Reisephilie

Foto & Text: Reisephilie