Salzburg - Mehr als Mozart

Nach unserem schönen Aufenthalt in Graz sind wir wieder im schönen Österreich unterwegs. Wieder mal in der Bahn (wieder mit Verspätung), auf dem Weg in die Mozartstadt Salzburg. Da wir jedoch das klassische Programm mit Mirabellgarten, Festung Hohensalzburg und Fahrt auf der Salzach schon kennen, machen wir heute Salzburg kulinarisch.

Vom Bahnhof aus gehen wir diesmal nicht Richtung Südtiroler Platz, sondern Kapuzinerberg und kehren zum Frühschoppen auf ein Radler im Biergarten Die Weisse ein. Das umliegende Viertel ist gemütlich und ruhiger als die Gegend auf dem anderen Ufer der Salzach um die Getreidegasse und Festspielhaus in der z.Z. noch die Salzburger Festspiele stattfinden. Hier gibt es viele Restaurants und Cafés, in denen die Salzburger ihren Aperitivo oder ihren Verlängerten nehmen.

Über den Makartsteg schlendern wir hinüber Richtung Sankt Peter Stift und genießen das herrliche Wetter und das Ambiente in der Altstadt und im Klosterhof.

Da wir aber auf kulinarischer Pirsch sind, können wir es nicht mehr erwarten und kehren in der Geheime Specerey ein. Zum Aperitiv wird uns ein sommerlicher Schlumberger Rosé secco kredenzt - einfach erfrischend und lecker! Das kleine Restaurant ist auf Mangalitza-Schwein aus eigener Zucht spezialisiert, und das möchten wir natürlich probieren. Wir beginnen mit dem Dreierlei vom Schwein als Vorspeise begleitet von einem Wildlachs-Ceviche. Zum Hauptgang bestellen wir zarte Medallions mit einer ganz natürlichen Soße und Gemüsebegleitung, sowie ein krosses und perfekt gebratenes Schweinesteak auf leichten Bratkartoffeln. Passend dazu wird uns ein australischer Shiraz-Cabernet vom Weingut Salomon und ein österreichischer Cuvé Julia vom Wachter Wiesler empfohlen. Purer Rotweingenuss und eine tolle Überraschung!

Fürs Dessert entscheiden wir uns heute für den absoluten Klassiker: die Sachertorte im Hotel Sacher. Auf der Terrasse mit Blick auf die Altstadt und die Festung und einem Mokka schmeckt sie nochmal so gut.

Ein Tagesausflug nach Salzburg ist immer ein Genuß. In weniger als zwei Stunden ist man dort. Die Stadt ist übersichtlich und bietet doch immer wieder eine willkommene Abwechslung mit schönen kleinen Gassen, Cafés und neuen und klassischen österreichischen Köstlichkeiten.